Notargebühren Testament

Notargebühren Testament

Ob alleinstehend oder mit Angehörigen, es empfiehlt sich in jedem Fall, zu Lebzeiten ein Testament abzufassen. Hier kann man die Entscheidungen zur Bestattung schriftlich niederlegen. Auch das Erbe wird dann so geregelt, wie es der Erblasser möchte. Wer von der gesetzlichen Erbfolge abweichen will, sollte in jedem Fall ein Testament errichten.

Beispiel: Der Nachlass soll nicht sofort unter den infrage kommenden Erben aufgeteilt werden, sondern der Ehegatte soll zunächst allein erben. Dies muss zu Lebzeiten geregelt und in einem Testament festgehalten werden.

Oder: Es soll jemand vom Erbe ausgeschlossen werden. Auch das erfordert eine testamentarische Regelung.

Kosten eines Testamentes

Wer ein Testament alleine aufsetzt und zu Hause aufbewahrt, dem entstehen keine Kosten. Auch wenn Ehegatten ein gemeinschaftliches Testament zu Hause verfassen und es dort verwahren, entstehen ihnen keine Kosten. Erst dann, wenn es sich um ein notarielles Testament handelt, werden die Notargebühren für ein Testament berechnet. Ein notariell errichtetes Testament ist zwar mit Kosten – den Notargebühren Testament – verbunden, auf der anderen Seite hat ein notariell errichtetes Testament auch Vorteile: Hier bekommt der Erblasser fachliche Beratung, Formfehler eines notariellen Testamentes sind so gut wie ausgeschlossen. Zudem werden die Formulierungen rechtsgenau getroffen, wobei Rechtssicherheit besteht. Vor allem bei einem umfangreichen Erbe kann ein notarielles Testament, trotz der Notargebühren Testament, sinnvoll sein. Die Kosten für ein notariell beurkundetes Testament richten sich nach dem Wert des Nachlasses und werden gemäß der notariellen Kostenordnung festgesetzt. Mit dem Wert des Nachlasses steigen auch die Gebühren. Auch Auslagen wie beispielsweise Schreibgebühren werden von den Notaren vereinnahmt.

Höhe der Notargebühren Testament

Die von den Notaren bzw. Gerichten in Rechnung gestellten Gebühren für ein Testament richten sich nach der Kostenordnung. Dabei geht das System der Kostenordnung im Grundsatz von einer vollen Gebühr (10/10) aus. Für verschiedene Tätigkeiten des Notars werden jedoch nicht immer die vollen Gebührensätze berechnet. Manche Amtshandlungen betragen ein Vielfaches der vollen Gebühr (z.B, 20/10), bei anderen wiederum wird nur ein Bruchteil der vollen Gebühr (z.B. 1/4) in Rechnung gestellt. Bevor ein notarielles Testament errichtet wird, kann man sich bei dem Notar nach den Gebührensätzen für die wichtigsten erbrechtlichen Handlungen eines Notars erkundigen. So kann man sich selbst ungefähr ausrechnen, wie hoch die Kosten für ein notarielles Testament sind. Im Internet finden sich auch entsprechende Gebührentabellen anhand derer man in seinem eigenen individuellen Fall die Notargebühren für ein Testament berechnen kann. Wenn der Nachlass überschuldet ist und die Erbschaft ausgeschlagen werden soll, entstehen hierfür ebenfalls Kosten. Allerdings wird hier nur eine Mindestgebühr nach der Kostenordnung erhoben.

Mehr Informationen rund ums Testament finden sie hier auf den folgenden Seiten

 

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