Vorlage Testament handschriftlich

Vorlage Testament handschriftlich

Gleich, ob Sie Angehörige haben oder alleinstehend sind, es empfiehlt sich zu Lebzeiten den Nachlass zu regeln. Auch Entscheidungen zur Bestattung können Sie auf diese Weise schriftlich niederlegen. Insbesondere dann, wenn Sie von der gesetzlichen Erbfolge abweichen möchten, ist es immer erforderlich, ein Testament aufzusetzen. Sie haben grundsätzlich die Wahl zwischen einem Erbvertrag und einem Testament. Die meisten Menschen entscheiden sich jedoch für ein Testament. Damit das Testament letztendlich auch gültig ist, sollten Sie einige Grundregeln beherzigen, auf die wir im folgenden Artikel näher eingehen. Hier beschäftigen wir uns insbesondere mit dem handschriftlichen Testament.

Testament handschriftlich aufsetzen

Im Allgemeinen hilft ein Testament immer, Missverständnisse und Auseinandersetzungen zu vermeiden. Wichtig ist natürlich die Gültigkeit eines Testaments. Ein Testament ist nur gültig, wenn es vom Erblasser mit eigener Hand geschrieben und mit Ort, Datum und vollem Namen gezeichnet ist. Unterschreiben Sie in jedem Fall mit Ihrem Vor- und Zunamen und schreiben Sie alle Namen aus. So vermeiden Sie Missverständnisse und das Testament behält seine Gültigkeit. Wird das Testament handschriftlich von beiden Ehepartnern verfasst ist es unabdingbar, dass es beide Unterschriften trägt. Auch hier werden wieder jeweils der Vor- und der Zuname ausgeschrieben. Damit Sie sichergehen, dass Ihr letzter Wille auch ausgeführt wird, können Sie das Testament bei einem Notar oder beim Amtsgericht hinterlegen
Eigenhändig von Anfang bis Ende

Es genügt nicht, wenn Sie das Testament eigenhändig unterschreiben. Das gesamte Testament muss, wenn Sie sich für ein handschriftliches Testament entschieden haben, mit der Hand verfasst werden. Fügen Sie einen Satz mit der Maschine ein, wird das Testament später für ungültig erklärt werden. Achten Sie also beim Verfassen Ihres handschriftlichen Testaments darauf, dass Sie es durchgängig eigenhändig schreiben. Möchten Sie im Laufe der Zeit die Erbfolge ändern, können Sie das grundsätzlich tun. Vergessen Sie in diesem Falle nicht, das Datum einzutragen, damit jeder nach Ihrem Ableben weiß, welches wirklich Ihr letzter Wille ist. Welches Papier Sie nutzen, können Sie beim handgeschriebenen Testament selbst entscheiden. Zweckmäßig ist es jedoch, den künftigen Erben mitzuteilen, wo Sie das Testament aufbewahren. So ist sichergestellt, dass das Testament nach Ihrem Ableben auch aufgefunden wird. Änderungen können Sie jederzeit vornehmen. Ein Testament jüngeren Datums hebt ein älteres auf. Selbstverständlich können Sie das handschriftlich verfasste Testament auch bei einem Notar hinterlegen. Setzen Sie das Testament handschriftlich alleine zu Hause auf und bewahren Sie es auch zu Hause auf, entstehen Ihnen keine Kosten. Kosten entstehen nur bei einem notariell errichteten Testament.

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