Vorsorgemaßnahmen

Vorsorgemaßnahmen

 

Mit zunehmendem Alter rücken Vorsorgemaßnahmen für den eigenen Tod immer stärker in den Fokus. Es gilt, Angehörige abzusichern und wichtige Entscheidungen im Vorhinein zu klären. Mit Hilfe bestimmter Vorsorgemaßnahmen kann zur eigenen Beruhigung beigetragen werden und außerdem dafür Sorge getragen werden, dass nahe Angehörige im Sterbefall den letzten Willen des Verstorbenen erkennen und somit auch angemessen handeln können. Gerade wenn diese nach einem Todesfall unter Schock stehen, sind klar formulierte Anweisungen des Erblassers eine große Hilfe. Im Idealfall lässt sich darauf schnell eine Check-Liste ableiten, um die außergewöhnliche Arbeitsbelastung, welche nicht routiniert ablaufen wird, umzusetzen. Wer keine Vorsorgemaßnahmen ergreift, überlässt sämtliche Entscheidungen seinen Hinterbliebenen, was nicht selten zu Verunsicherungen führt. Um dem vorzubeugen und gleichzeitig sicherzustellen, dass der eigene Wille durchgesetzt wird, sollte man nach Möglichkeit auf eine frühzeitige Vorsorge setzen. Im diesem Zusammenhang stellen sich sehr viele Menschen immer wieder die Frage, wie eine angemessene Vorsorge aussehen kann und welche Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden sollten. Als erstes gilt es zu beachten, dass gerade Vorsorge auf verschiedenen Ebenen möglich ist. Die verschiedenen Vorsorgemaßnahmen können zum Beispiel in die Gesundheitsvorsorge und Hinterbliebenenvorsorge unterschieden werden. Bei der Gesundheitsvorsorge kann festgehalten werden, dass hier als erstes die Prävention von Krankheiten im Vordergrund steht. So werden ab bestimmten Altersgrenzen verschiedene Präventivmaßnahmen angeboten, welche vom jeweiligen Patienten in Anspruch genommen werden können. Das geht über die Krebsvorsorge bis hin zu bezahlten Kursen, welche die körperliche Fitness verbessern sollen. Bei der Hinterbliebenenvorsorge geht es um die Erstellung eines Testaments oder Erbvertrages. Mit einer letztwilligen Verfügung von Todes wegen können den Hinterbliebenen klare Anweisungen erteilt werden. Weiterhin kann mit einer gewillkürten Erbfolge von der gesetzlichen Erbfolge abgewichen werden. Somit kann der Nachlass nach den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Erblassers aufgeteilt werden. Das Ziel ist es, dass nach dem Tod keine Fragen ungeklärt bleiben. Eine Vorsorgevollmacht kann ebenfalls zu den sinnvollen Vorsorgemaßnahmen gezählt werden. Hierbei sollen Anweisungen vom Patienten definiert werden, welche bei bestimmten Krankheiten und Gebrechen umgesetzt werden sollen. Dies ist dann hilfreich, wenn der Patient durch eine Krankheit oder Unfall seine Geschäftsfähigkeit verloren hat und keine eigenen rechtswirksamen Entscheidungen mehr treffen kann. Bei der Errichtung einer Vorsorgevollmacht kann frühzeitig eine Person bestimmt werden, welche im Notfall bestimmte Entscheidungen trifft und somit dafür sorgt, dass alles in geregelten Bahnen verläuft. Wenn der Vollmachtgeber nicht in der Lage dazu ist, die Entscheidungen zu treffen, ist demnach der Vollmachtgeber im Umfang der Vorsorgevollmacht oder einer Patientenverfügung hierzu befugt. Weiterhin können Vorsorgemaßnahmen für die Rente und Bestattungskosten genannt werden. Eine frühzeitige Akkumulation von Geld in verschiedenen Asset-Klassen ermöglicht ein abgesichertes Rentenalter. Zudem sollte ein bestimmter Geldbetrag für die Bestattung reserviert werden. Ein Abschluss einer Sterbegeldversicherung erscheint oftmals wenig sinnvoll, da die Rentabilität unter Berücksichtigung der entstehenden Kosten unterdurchschnittlich ist.

 

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